Get Adobe Flash player

Geschichte – an der Ostsee

Deutsche Geschichte, Preußen - Insel Rügen

 

  • Inseln Rügen, Ummanz, Hiddensee und Hansestadt Stralsund

Auf den Inseln finden sich vielseitige Zeitzeugen für Natur, Kultur und Geschichtliches.

Einst wohl von den ostgermanischen Rugiern, und nach der Völkerwanderung von den Slawen besiedelt, die sich Ranen nannten, findet man auf Rügen noch heute vielfältige Zeugnisse aus jenen Zeiten. So wurde in der Burganlage Charenza, einst bedeutender Fürstensitz und heiliger Tempelort der Westslawen, daß nach neusten Forschungen wohl bei Venz ca. 7 km von Gingst lag, im Jahr 1234 das Lübische Stadtrecht an die heutige Hansestadt Stralsund verliehen. Nach der Eroberung und Christianisierung ab dem 12. Jahrhundert durch die Dänen, begann man an vielen Orten, nach der Stiftung von Geld für 12 Kirchen durch den dänischen König, mit dem Bau derselbigen. So könnte auch die Gingster Kirche, die zudem der zweitgrößte Inselkirchenbau ist, in diesem Zeitraum entstanden sein.

Über die Jahrhunderte veränderten sich Vielerorts deren gesellschaftliche und strategische Gewichte und Stellungen. Einstmals bedeutungsvolle Orte, wie die Wallburg Charenza, tauschten ihre Positionen, verschwanden oder gingen in die Bedeutungslosigkeit. Andere wiederum erlangten, wie die Stadt Stralsund vor den Toren Rügens, zum Beispiel während der Hansezeit, Ansehen, Wohlstand und großen Einfluß. Mit Entstehung der Seebäder im 19. Jahrhundert erlangte Rügen mehr und mehr seine einstige Stellung wieder zurück. Heute sind die Ostseeinseln mit und um Rügen einer der beliebtesten Urlaubsziele in Deutschland.

  • Baudenkmäler – Rügen, das Mittelalter und die Hanse

Wer auf den Spuren von Mittelalter und der Hansezeit die Inseln oder die Hansestadt Stralsund erkunden möchte, für den ist der ideale Leitweg die Europäische Route der Backsteingotik hierfür. Ob Dänen oder Schweden, sie waren alle hier in Pommern und haben auch baulich ihre Spuren hinterlassen. Allein mit Bauwerke in 20 Orten auf Rügen und Ummanz, so wie zum Beispiel die St. Jacobi Kirche in Gingst, die Kultur und Wegekirche Landow oder die auf Ummanz in Waase befindliche St. Marien Kirche, um nur einige in unmittelbare Nähe von Gingst sich befindliche mit zu benennen, sind Teil dieser Route.

Ihre Ferienwohnung im Gästehaus “Celina“ stellt entlang dieses Teiles der Europäischen Route der Backsteingotik einen idealen Ausgangspunkt dar.

  • Feuersteine – stumme Zeugen der Vergangenheit

In Rügens östlichem Teil, zwischen der Stadt Saßnitz und dem Ostseebad Binz gelegen, ist der Fährhafen Mukran mit seinen Schiffsanlegern von und nach Skandinavien, ins Baltikum und Rußland angesiedelt. Spätestens jetzt sollten Sie einen Halt in Mukran bei den Feuersteinfeldern am Ortsausgang Richtung Prora machen. Das ca. 40 ha große Gebiet auf der Nehrung “Schmale Heide“ besteht aus einem etwa 2,5 km langen und bis zu 300 m breiten System von Strandwällen aus Feuersteinen. Dieses imposante Schauspiel der Natur, welches Sie durch rügentypische Waldbestände führt, ist einzigartig.

  • Zeitzeugen – Urlaub, Strand und Meer

Ihre Weiterfahrt führt Sie in Richtung Ostseebäder an Prora vorbei. Markant ist der ca. 4,5 km lange Gebäudekomplex des einstigen KdF- Seebades. Über die Organisation „Kraft durch Freude“ sollte der Ort gleichzeitig bis zu 20.000 Deutschen als Urlaubsdomizil dienen. Lage Zeit Militärisch genutzt, gehört heute der Ort Prora zum Ostseebad Binz. Zeugnis des aufkommenden Tourismus und deren starke Ausrichtung für einen Erholungsurlaub auf Rügen, sind hier wie auch in den Bädern Sellin, Baabe und Göhren,  zum einen die anschaulichen Bäderarchitekturen des Ende des 19ten bzw. Anfang des 20ten, sowie die in der letzten Hälfte des 20ten Jahrhunderts errichteten Bauwerke. Den Charme dieser einstigen Bauern- und Fischersiedlungen kann man hier nur noch erahnen. Hingegen, bei uns auf Westrügen ist dieser eigentümliche Charakter der Region weitestgehend erhalten geblieben.

 

 

[Zu Hause – bei uns]

[Urlaub im Ferienhaus]

[Fewo – Urlaubspartner]